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24 August 2011

Apropos "alles hat ein Ende"...

Meine Ausleitung vom gestrigen Tag ist eine super Einleitung für diesen neuen Post. Da hab ich nämlich lernen dürfen, was alles ein Ende hat.


Alles begann um kurz vor fünf mit leichtem Gnatzen von Leni...
Alles hat ein Ende: meine Tiefschlafphase
Ich also hin zu Leni und ihr den Schnuller wieder gegeben, damit sie nicht auch noch aufwacht. Zu meinem Erstaunen wollte sie den Schnuller jedoch nicht. Da sie jedoch um 3:irgendwas erst was zu Essen bekommen hatte, schloß ich Hunger zunächst aus. Also ein erneuter Versuch mit dem Schnuller. Gerade wieder im Bett angekommen macht es niedlich, aber in dieser Situation auch nervig plopp, und ich weiß der Schnuller ist wieder raus. Ruhe bewahren und einfach liegen bleiben. Vielleicht kommt sie auch ohne aus, denk ich mir...Und als könnte Leni Gedanken lesen, fängt sie wieder an zu nöckeln....klar kommt sie NICHT ohne aus. Also wieder hin, Schnuller rein, ab ins Bett...Genöckel, wieder hin, Schnuller rein, ab ins Bett. Das ganze wiederholte sich noch zirka dreimal, bis ich mir sagte, vielleicht hat sie ja doch Hunger. Also nehme ich das Baby aus dem Bett und will ihr gerade was zu trinken geben, als ich den Grund feststelle, warum mein Baby nicht schlafen kann. Sie ist am Rücken von oben bis unten pitsche patsche nass... Schweiß kann das niht mehr sein, stelle ich innerhalb weniger tausendstel Sekunden fest und sage laut, damit Christian davon auch wach wird: Die Windel ist ausgelaufen!
Alles hat ein Ende: die Saugfähigkeit der Windel.
Also Kind ausziehen und Windel wechseln. Während ich den Schlafsack aufknöpfe denke ich mir, dass Leni ja gar nicht so viel Pipidu machen kann, dass die Windel ausläuft. Doch als ich beim Body angekommen bin, stelle ich fest...
Alles hat ein Ende: der Body.
Der Body ist einfach zu klein, um Baby und eine volle Windel zu umschließen. Alles zusammen ist zu Eg, daher drückt die Feuchtigkeit der Windel am Rücken raus.
Durch das Licht, dass ich zum Wickeln brauche, da ich erst ein, keine fünf Kinder habe, und leider noch nicht das Talent besitze im Dunkeln zu Wickeln, entsteht eine unangenehme Folge....
Alles hat ein Ende: Lenis Müdigkeit.
Leni ist wach und freut sich über den leuchtenden Stern über der Wickelkommode. Sie beginnt sofort zu strampeln und zu schäkern... Ich nicht. Als Leni fertig gewickelt ist, und auch Christian das Bett neu bezogen hat, starte ich einen neunen Versuch in Sachen Durst. Doch Leni mag nicht trinken. Sie mag viel Lieber spielen. Also ab ins Bett mit dem strampelnden Fratz und Schnuller rein. Vielleicht nuckelt sie sich ja wieder Müde.
Auch ich hüpfe ins Bett. Keine fünf Minuten wieder unter der warmen Decke fängt Nuckelinchen wieder an zu nöckeln. Also auf ein Neues: Wieder hin, Schnuller rein, ab ins Bett...Genöckel, wieder hin, Schnuller rein, ab ins Bett. Das ganze wiederholte sich noch zirka vier mal, bis ich feststelle...
Alles hat ein Ende: Mamas Geduld.
Also heißt es für zirka fünf Minuten, Baby schimpfen lassen. So lange sie nicht weint, habe ich nicht zu verlieren. Doch...
Alles hat ein Ende: Mamas Müdigkeit.
Genervt höre ich mir ihr Geschimpfe am und stelle fest, dass es in ein Gequassel umschlägt. Es krispelt, es kraspelt, Leni nöckelt. Also, wieder hin, Baby auf den Rücken drehen, Schnuller rein, ab ins Bett... Nach zweimal zurück drehen hat Leni geschnallt Drehen ist zwecklos und versucht was anderes. Krispel Kraspel Raschel Raschel. Einmal durchs Gitter vom Bett gegriffen und Leni hat den halben Betthimmel im Bett. Da er da nicht hingehört, hole ich ihn wieder raus. Und in dem Moment, stellen ich, Leni und vor allem Christian fest...
Alles hat ein Ende: Christians Nacht.
Der Wecker klingelt und Christian steigt minder ausgeschalfen aus dem Bett. Seine Laune ist noch besser als meine. Ich versuche mich wieder hinzulegen, aber irgendwie kommt keine Müdigkeit mehr auf. Zum Glück war ich so schlau, den Betthimmel außer Reichweite von kleinen Lenifingern zu drapieren, so dass diese sich nur noch mit sich und dem Schnuller beschäftigen kann.
Ich leiste Christian in der Küche Gesellschaft, während Leni noch im Bett spielt. Frühstück um sechs Uhr morgens hatte ich in den letzten Wochen selten, und eigentlich sollte das so bleiben, aber ok. Als ich nach einer Müslischale wieder ins Kinderzimmer schauen darf, kann ich jedoch erfreut feststellen: 
Alles hat ein Ende: Lenis Spielzeit zu nächtlichen Zeiten.
Die Maus schläft. So leise es geht schleiche ich mich wieder ins Bett und versuche so schnell wie möglich wieder einzuschlafen, denn wer weiß, wann es wieder heißt...
Alles hat ein Ende.....

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